Archiv für die Kategorie ‘… und ich so: hä?’

Mit manchen TV-Formaten ist es ja wie mit einem Verkehrsunfall. Mann wills nicht sehen, aber schaut trotzdem hin. Zu meinem Glück bin ich bis jetzt aber gerade vom Bachelor verschont geblieben. Manches Mal beim Zappen hat man ein bisschen zugeschaut, aber dann doch relativ schnell wieder weggeschaltet…

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Wenn in Stuttgart derzeit Bäume fallen oder fallen sollen, dann hauptsächlich wegen S21. Da gibt es aber ein paar Menschen, die haben da etwas dagegen. Wenn man Stuttgart 21 aber bauen will, und die Mehrheit stimmte beim Volksentscheid dafür, dann müssen die Bäume aber weg. So schade das auch sein mag.

Etwas außerhalb von Stuttgart, im beschaulichen Wolfschlugen, sehen sich die Bürger aber viel größeren Probleme mit den Bäumen ausgesetzt. Erdreisten sich die Holzriesen doch tatsächlich, im Herbst ihr Laub fallen zu lassen. Einfach so. In den schönen Vorgarten. Un! Ver! Schämt! Heit!

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WTF?!

Veröffentlicht: 23. Dezember 2011 in ... und ich so: hä?, höhöhö
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Die Vorstadtprinzessin hat in ihrem lesenswerten Blog die regelmäßige Rubrik „WTF des Tages„. Diese Idee will ich auch gar nicht klauen oder kopieren, aber mir ist da gerade ein solches WTF über den Weg gelaufen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ein namhafter Spielehersteller hat Pissoirs erfunden, bei denen man ein kleines Spiel per Pinkelstrahl steuern kann. In Japan ist das schon länger ein Renner, in England hat sich nun ein Wirt ebenfalls inspirieren lassen und diese Dinger installiert. Die Idee finde ich generell schon witzig, wenn jetzt aber auch noch Multiplayergames dazu kommen, dann werden künftig auch die Männer zu zweit auf die Toilette gehen… *gg*

Die Frage ist nur: Wenn sich der Wirte davon versprechen, dass unter anderem die Zielgenauigkeit beim Pinkel dadurch erhöht werden soll, wie soll man sich auf seinen Strahl konzentrieren, wenn man in den Monitor starrt? Aber dafür wird der Pullermann im wahrsten Sinne des Wortes zum Joystick. Cool. 😀

Es gibt sie zwar schon länger und so manchem sind sie wahrscheinlich bereits aufgefallen, aber hier kommt jetzt ein Kompendium über sie: Die Lebensformen in öffentlichen Bereichen. Eine groß angelegte Feldstudie brachte mir Erkenntnisse, über die ich mich zwar schon lange gewundert habe, sie aber nie vollständig in ihrer Tiefe verstehen konnte. Bis heute. Heute zeigten sich alle dieser Spezies auf einmal. Es ging schon morgens im Bus los, zog sich durch die U- und S-Bahn und selbst auf den Rolltreppen konnte ich sie in voller Pracht mit ihren ganzen Eigenheiten und Verhaltensmustern beobachten.

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Fussballer und ihre Namen. Dafür können sie in der Regel nichts. Auch nicht dafür, was die Kommentatoren daraus machen. All die Roschitschkis, Rosickis, Rositschkis oder Perisitschs, Perisits, Perischitzs. Auch die Tschortsch Tschesuses unter uns haben es mitunter schwer.

Wie ich darauf komme? Gestern im Spiel Arsenal London gegen Borussia Dortmund war eingangs erwähnter Ivan Perišić aufgrund eines ungewollten Verhasplers erst Perschitsch, aber später dann doch korrekterweise Perischitsch. Dafür gab es andere Pannen. Als zur zweiten Halbzeit angepfiffen wurde, war gerade Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer des BVB) im Interview. Lustigerweise blieb das Gesagte in der Stadionatmosphäre hängen und für uns TV-Zuschauer leider völlig ungehört. Wolff-Christian Fuss, der Kommentator des Spiels, hatte wohl auch einen ganz besonders lustigen Tag erwischt. Als zu Beginn des Spiels Arsenals defensiver Mittelfeldmann Alexandre Song am Ball war, kommentierte Fuss: „Sehr einprägsame Frisur. Beziehungsweise der Versuch einer Frisur.“

Und wenn ich schonmal dabei bin, die Fragen der Field-Reporter sind auch nicht besser. Dabei stellen die Reporter den Spielern teilweise absolut investigative dämliche Fragen, z. B.

oder

Manch einer fragt sich vielleicht hin und wieder, wie der ganze Scheiß, den manch ein Reporter so von sich gibt,  überhaupt in denselben reinkommt, eine Möglichkeit wäre diese:

Einige behaupten auch, dass zu viele Kopfbälle nicht gerade förderlich seien:

Sei es drum, Schwamm drüber. Bei den Field-Interviews läuft in der Regel die Kamera mit und die Zuschauer wollen schließlich unterhalten werden und keine halbstündigen wissenschaftlichen Abhandlungen über das Spiel hören. Und Interna sollten ja auch nicht ausgeplaudert werden. Da liegt schließlich das Monopol bei Loddar und der BILD. Aber wieso hat offensichtlich kein Kommentator den Arsch in der Hose und fragt einen Spieler mal, wie sein Name eigentlich korrekt ausgesprochen wird? Damit käme etwas Licht in den Namensdschungel und es wäre ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung geleistet.

Aber ohne die lustigen Fragen der Reporter wäre es doch auch langweilig, oder?

Obwohl ich mich an den satirischen Interviews von Arnd Zeigler, hier mit Jürgen Klopp, nicht satt sehen, bzw. hören kann:

Aber wenn die zwei mal etwas von sich geben, ist das weltklasse.

Schweigen wäre manchmal besser, als das was so mancher Profi von sich gibt. Oder auch als die Fragen, die so mancher Fieldreporter stellt. Von den Kommentatoren ganz abgesehen.

Bei folgender Überschrift könnte man zuerst denken „Cool, das Dr. Sommer-Team berät jetzt auch in der Tageszeitung.“…

 

Wer jetzt prickelnde Erotik, Aufklärung, Lebensberatung oder gar einen Erotikthriller erwartet hätte, sollte hier nicht weiterlesen…

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Schlechter Lauf beim Biereinkauf

Veröffentlicht: 6. September 2011 in ... doof!, ... und ich so: hä?
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Scheiß auf Überraschungseier oder Thriller! Wenn ich Spannung und Nervenkitzel suche, reicht es derzeit völlig aus, Bier zu kaufen. Egal ob Sixpack oder Kasten. Ich glaube, der schlechte Lauf begann mit der Wasser-Becks-Flasche.

Seither häuften sich die skurrilen Ereignisse. Vor ein paar Wochen packte ich eine Bügelflasche in den Kühlschrank, ausgelaufen, Kühlschrank halb voll, Flasche halb leer. Gemeckert, geputzt. Und wenige Tage ist es erst her, dass ich eine andere Flasche Bier in den Kühlschrank legte und die mir ebenfalls wieder den Kühlschrank vollsiffte. Dieses mal war es eine mit so einem neuartigen Verschluß zum abreissen. Mittlerweile habe ich echt Spannung, Spiel und Beschäftigung wenn ich ein Bier kaufe. Spannung, ob die Flaschen dieses mal dicht sind, Spiel beim Bierflaschen-in-Kühlschrank-Tetris und Beschäftigung beim aufputzen, sollte die Flasche mal wieder den Inhalt einer fremden Bestimmung zuführen.

Die sind doch alle nicht mehr ganz dicht!