Nomen est Omen

Veröffentlicht: 6. Dezember 2010 in ... und ich so: hä?, höhöhö
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Jetzt ist sie fast vorbei, die Bundesliga-Hinrunde 2010. Doch noch nie wurde so deutlich, warum die Bundesliga ist, wie sie ist. Wer bisher dachte, dass spielerisches Können und taktisches Verständnis dafür sorgen, dass Spiele gewonnen werden, der irrt sich gewaltig. Wer denkt, dass hier jetzt eine Schiedsrichterschelte losbricht, auch der hat sich getäuscht… ich verrate euch jetzt, wie der (Bundesliga-)Hase wirklich läuft. Die Namen sind schuld. Einzig und allein. Namen! Keine Taktik, keine Technik, keine Monstertransfers und auch nicht gerecht verteilte Fernsehgelder. Doch wie soll das funktionieren? Hier die Fakten:

Der VfB hängt seit Wochen schon im Keller fest. Das war vor dem Trainerwechsel im Großen und Ganzen auch schon so. Während Schalke gegen Kaiserslautern noch ein Magathzin voll Toren reingeballert bekam, fertigten sie am Wochenende die Bayern ab, dass deren Trainer am Ende (van) gaallig dreinblickte und die Meisterschaft endgültig abhakte. Dafür kam Kaiserslautern gegen St. Pauli dieses mal zu Kurz. Und obwohl Frings sich beim Elfmeter anstellte, als würde er gerade Schaafe zählen, kamen die Bremer trotz verschossenem Elfmeter relativ ungeschoren davon – weil auch der Wolfsburger Dzeko einen McClaren Elfmeter vergab. Dafür musste Kölns Schäfer feststellen, dass auch er seine Lämmer noch nicht im Trockenen hat. Hat aber nichts damit zu tun, dass sich beim Spiel in Leverkusen ein Dieb in die Kabine heynckeschlichen hat. Dafür kloppen die Dortmunder alles weg, sehr zum Leidwesen von Nürnberg. Die kündigten nach der zweinull-Niederlage gegen den BVB an, in der Winterpause neue Transfers zu tätigen… wer das wohl ausgeheckingt hat? Man weiß es nicht. Und dann der HSV. Der hat zwar eine Veh, aber auch die kann nicht alle Wünsche erfüllen. Ganz anders Freiburg: Was auch immer der SCF anstellt, es dutt gut. Zumindest den Fans. Im Gegensatz zu Mönchengladbach, das derzeit an allen gegnerischen Fronten aneckt, kurz: frontzeckt. Bei Hannover läufts zurzeit ja sowieso recht gut. Wo zuletzt selbst der Anti-Stürmer Hanke und sogar Schlau traf. Unglaublich!

Wer jetzt immer noch glaubt, dass das mit den Namen nur Zufall ist, der sollte einfach mal über den Bundesliga-Tellerrand hinausschauen und sich die FIFA als Beispiel nehmen: Wer dort am meisten Kohle hinblattert, bekommt die WM.

So siehts aus!

Nomen est Omen. Schuld sind die Namen,

Amen!

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Kommentare
  1. Frechdachs sagt:

    fein, Fein, FEIN! 🙂

  2. Kaltmamselll sagt:

    wer sich das wohl ausgedacht hat???? ist jedenfalls super……
    dann noch viel spaß mit der Bundesliga, vor allem mit dem VFB.

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