Hier kommt der vielleicht lang ersehnte Teil 5 von meinem Thailand-Video-Tagebuch-Blog.

Auch hier waren wir mal wieder unterwegs (nur Strandtage sind ja auch irgendwie langweilig). Dieses Mal aber nicht etwa auf eigene Faust, sondern mit einer „deutschsprachigen“ Reiseführerin. Deutschsprachig deswegen in „“, weil diese thailändische Dame relativ deutsch gesprochen hat. Man kann sich jetzt viel darunter vorstellen, aber es war, wenn man selbst über rudimentäre Englischkenntnisse verfügt, schon soweit verständlich. „Ich hope, dass die Tour hat ihnen gefällt, und sie möchten wieder mit uns travel around wenn sie hier sind the next time.“ So in etwa. Ist ja auch wurscht, die Dame war auf jeden Fall sehr nett und vor allem bemüht, so viel Input wie möglich über und rund um Koh Samui zu geben. Ein bisschen etwas davon habe ich euch bereits in den vorangegangenen Teilen erzählt.

Auf jeden Fall waren wir nun unterwegs und es war natürlich wieder einmal sehr interessant und unterhaltsam. So starteten wir die Inselrundfahrt also mit einem Minibus. Dafür ist es immer wichtig zu wissen, was in so einem Gefährt verboten ist, man möchte ja nicht unbedingt negativ auffallen. Wenn ihr auch einmal in Thailand mit einem solchen Minibus unterwegs sein solltet, möchte ich euch auf jeden Fall darauf hinweisen – und zwar BEVOR ihr unter Waffengewalt wie die Tiere übereinander herfallt, mit dem Essen in der Hand und der Kippe danach – was alles verboten ist.

Was im Bus verboten ist: Waffen, Essen, Tiere, Rauchen und - schade aber auch - SEX. Wer macht denn sowas... tze!

Dann ging es erstmal zum Fishermans Village, wo unter anderem dieser Affe hing. Wenn man dem Affen zu nahe kam, zappelte und brüllte er und erschreckte so die Leute. Diese Szene haben wir exklusiv für euch nachgestellt… *gg*

Von dort ging es dann weiter zu einem der beliebtesten Fotomotive auf Koh Samui: Dem Großvater- und Großmutterfelsen (Hinta und Hinyai), die – so besagt die Thailegende – die wichtigesten Körperteile eines verunglückten thailändischen Ehepaares sind, die hier für die Ewigkeit stehen und bei jedem Besuch männlicher und weiblicher Touristen fortleben. Es ist einfach eine Laune der Natur, die unschwer erkennbar einen Penis und eine Vagina in die Felsformation zeichnete.

Hier der Großvaterfelsen. Unschwer zu erkennen...

Und hier, ebenfalls eindeutig, der Großmutterfelsen.

Weil die Natur es aber nicht bei Großvater- und Großmutterfelsen belassen konnte, setzte sie noch einen drauf. Man spricht ja immer von „den Launen der Natur“, aber ich muss sagen, hier war sie äußerst gut gelaunt:

 

Hier der Urgroßvater- und Urgroßmutterfelsen. Der Urgroßvater mit der altersbedingten Potenzschwäche liegt lediglich schlaff auf Urgroßmutters Vagina...

Wenn die Natur uns schon so schweinische Vorlagen bietet, wollten wir diese Chance für Unfug natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen…

Die Natur hat angefangen. Jawohl, sie wars! *petz*

Danach ging es weiter zur… ja, wenn ich jetzt noch wüsste wie das Dingens hieß… auf jeden Fall werden dort die Affen ausgebildet und trainiert, die nachher in den Kokosnussplantagen auf die Palmen klettern und die Kokosnüsse ernten. Dazu wird den Affen beigebracht, auf die Palmen zu klettern, die Nüsse in Rekordzeit per Drehbewegung von den Bäumen zu lösen und diese dann runterfallen zu lassen. Kokosnüssen können den Sturz aus dieser Höhe vertragen, haben ja ein dickes Fell, die Dinger…

 

Hier lernt der Kokosnussaffe (hihi, lustiges Wort) das Abdrehen der Kokosnuss...

... und hier geht es hoch hinauf, natürlich an der Leine.

 

Wer genau hinsieht, kann sie sehen. Die Kokosnuss fällt Richtung Boden.

Danach gab es für uns extra eine Kostprobe der frisch geernteten Kokosnüsse. Sowohl die frische Kokosmilch als auch ein Stückchen frische Nuss. Sehr, sehr lecker!

 

Mhh... frische Kokosmilch. Yummy.

Und dazu ein Stückchen frische Kokosnuss. Wer würde da schon Nein sagen?

Die nächste Station war der Tempel What Khun Aram, mit dem mumifizierten Mönch. Ich berichtete bereits davon, das war dort, wo dieses verflixte Musikdingens stand, welches bei uns von mäßig bis gar nicht funktionierte. Ihr erinnert euch sicherlich. Aber den mumifizierten Möch habe ich euch bislang vorenthalten. Die Geschichte erzählt von dem Mönch Loung Pordaeng, der vor 30 Jahren im Alter von 79 Jahren und 8 Monaten verstarb, davor aber seinen Todestag exakt vorhersagte und zudem prophezeiht, dass sein Leichnam niemals verwesen wird. Offensichtlich sollte er Recht behalten. Er ist heute noch sehr gut erhalten, mit Haaren und ledriger Haut. Nur die Augen haben im Laufe der Zeit einen unangenehmen Anblick bekommen, deshalb werden diese hinter einer Sonnenbrille versteckt.

 

Der mumifizierte Möch Loung Pordaeng

 

Vom mumifizierten Mönch aus starteten wir zur nächsten Station: Dem Elefantenreiten.

 

Wie einst Hannibal über die Alpen kam...

Der Elefantenführer ließ uns auch mal nach vorne. Eine einmalige Erfahrung, nur die Borsten piekten ein wenig... 😉

Der Elefant auf dem Elefant. Wer hat den längeren Rüssel?

Und zum Abschied gabs noch ein Küsschen.

*schmatz*

Ja, mein Großer... hab dich auch lieb. 🙂

Wir fanden diese Tour recht schön und mein Bruder und ich sind vor Freude in die Luft gesprungen. Sah irgendwie so aus:

Luftsprung vor Freude. Meinen Bro und mich hielt nix mehr auf dem Boden. 🙂

Das wars auch leider schon wieder von dieser Tagestour. Aber ich habe noch eine kleine Zugabe für euch. Eines Abends lag ich lange wach und konnte nicht schlafen. Irgendwann hatte ich die Idee, mich auf den Roller zu setzen und noch ein wenig herumzueiern. Und euch nebenbei noch etwas vom nächtlichen Straßenverkehr auf Koh Samui zu zeigen. Und genau das habe ich dann auch getan und auf Video festgehalten…

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Kommentare
  1. Kaltmamselll sagt:

    oh, vielleicht war ich die erste die das gesehen hat, wieder toll gemacht. Da bekommt einfach wieder Lust auf Urlaub.
    Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt, gell Jonez????

  2. Frechdachs sagt:

    Supercool, Schätzelein! Herrliches Urlaubsfeeling und man bekommt direkt Fernweh. Klasse! 🙂

  3. Pseudo-Ami sagt:

    Wat n dat fuer ‚langweiliger‘ Bus, wenn da alles verboten ist? ;-)))
    Meinst du, die haben das Antisexsymbol aus Spass da hin geklebt oder ’sprechen‘ die aus Erfahrung? 😉 Krass!
    Wie schon der ganze Bericht: wieder sehr schoener Teil und tolle Bilder. Ihr habt wirklich eine Menge Spass im Urlaub gehabt! 🙂 Danke!

  4. Oh Elefanten reiten!!! Wie toll…ich find die Tiere ja super interessant und wollte das auch schon immer mal machen! Scheinen sogar lieb zu dir gewesen zu sein…das zeigt eindeutig wie toll diese Tiere sind 😀

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