Archiv für November, 2010

Hier kommt der vielleicht lang ersehnte Teil 5 von meinem Thailand-Video-Tagebuch-Blog.

Auch hier waren wir mal wieder unterwegs (nur Strandtage sind ja auch irgendwie langweilig). Dieses Mal aber nicht etwa auf eigene Faust, sondern mit einer „deutschsprachigen“ Reiseführerin. Deutschsprachig deswegen in „“, weil diese thailändische Dame relativ deutsch gesprochen hat. Man kann sich jetzt viel darunter vorstellen, aber es war, wenn man selbst über rudimentäre Englischkenntnisse verfügt, schon soweit verständlich. „Ich hope, dass die Tour hat ihnen gefällt, und sie möchten wieder mit uns travel around wenn sie hier sind the next time.“ So in etwa. Ist ja auch wurscht, die Dame war auf jeden Fall sehr nett und vor allem bemüht, so viel Input wie möglich über und rund um Koh Samui zu geben. Ein bisschen etwas davon habe ich euch bereits in den vorangegangenen Teilen erzählt.

Auf jeden Fall waren wir nun unterwegs und es war natürlich wieder einmal sehr interessant und unterhaltsam. So starteten wir die Inselrundfahrt also mit einem Minibus. Dafür ist es immer wichtig zu wissen, was in so einem Gefährt verboten ist, man möchte ja nicht unbedingt negativ auffallen. Wenn ihr auch einmal in Thailand mit einem solchen Minibus unterwegs sein solltet, möchte ich euch auf jeden Fall darauf hinweisen – und zwar BEVOR ihr unter Waffengewalt wie die Tiere übereinander herfallt, mit dem Essen in der Hand und der Kippe danach – was alles verboten ist.

Was im Bus verboten ist: Waffen, Essen, Tiere, Rauchen und - schade aber auch - SEX. Wer macht denn sowas... tze!

Dann ging es erstmal zum Fishermans Village, wo unter anderem dieser Affe hing. Wenn man dem Affen zu nahe kam, zappelte und brüllte er und erschreckte so die Leute. Diese Szene haben wir exklusiv für euch nachgestellt… *gg*

Von dort ging es dann weiter zu einem der beliebtesten Fotomotive auf Koh Samui: Dem Großvater- und Großmutterfelsen (Hinta und Hinyai), die – so besagt die Thailegende – die wichtigesten Körperteile eines verunglückten thailändischen Ehepaares sind, die hier für die Ewigkeit stehen und bei jedem Besuch männlicher und weiblicher Touristen fortleben. Es ist einfach eine Laune der Natur, die unschwer erkennbar einen Penis und eine Vagina in die Felsformation zeichnete.

Hier der Großvaterfelsen. Unschwer zu erkennen...

Und hier, ebenfalls eindeutig, der Großmutterfelsen.

Weil die Natur es aber nicht bei Großvater- und Großmutterfelsen belassen konnte, setzte sie noch einen drauf. Man spricht ja immer von „den Launen der Natur“, aber ich muss sagen, hier war sie äußerst gut gelaunt:

 

Hier der Urgroßvater- und Urgroßmutterfelsen. Der Urgroßvater mit der altersbedingten Potenzschwäche liegt lediglich schlaff auf Urgroßmutters Vagina...

Wenn die Natur uns schon so schweinische Vorlagen bietet, wollten wir diese Chance für Unfug natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen…

Die Natur hat angefangen. Jawohl, sie wars! *petz*

Danach ging es weiter zur… ja, wenn ich jetzt noch wüsste wie das Dingens hieß… auf jeden Fall werden dort die Affen ausgebildet und trainiert, die nachher in den Kokosnussplantagen auf die Palmen klettern und die Kokosnüsse ernten. Dazu wird den Affen beigebracht, auf die Palmen zu klettern, die Nüsse in Rekordzeit per Drehbewegung von den Bäumen zu lösen und diese dann runterfallen zu lassen. Kokosnüssen können den Sturz aus dieser Höhe vertragen, haben ja ein dickes Fell, die Dinger…

 

Hier lernt der Kokosnussaffe (hihi, lustiges Wort) das Abdrehen der Kokosnuss...

... und hier geht es hoch hinauf, natürlich an der Leine.

 

Wer genau hinsieht, kann sie sehen. Die Kokosnuss fällt Richtung Boden.

Danach gab es für uns extra eine Kostprobe der frisch geernteten Kokosnüsse. Sowohl die frische Kokosmilch als auch ein Stückchen frische Nuss. Sehr, sehr lecker!

 

Mhh... frische Kokosmilch. Yummy.

Und dazu ein Stückchen frische Kokosnuss. Wer würde da schon Nein sagen?

Die nächste Station war der Tempel What Khun Aram, mit dem mumifizierten Mönch. Ich berichtete bereits davon, das war dort, wo dieses verflixte Musikdingens stand, welches bei uns von mäßig bis gar nicht funktionierte. Ihr erinnert euch sicherlich. Aber den mumifizierten Möch habe ich euch bislang vorenthalten. Die Geschichte erzählt von dem Mönch Loung Pordaeng, der vor 30 Jahren im Alter von 79 Jahren und 8 Monaten verstarb, davor aber seinen Todestag exakt vorhersagte und zudem prophezeiht, dass sein Leichnam niemals verwesen wird. Offensichtlich sollte er Recht behalten. Er ist heute noch sehr gut erhalten, mit Haaren und ledriger Haut. Nur die Augen haben im Laufe der Zeit einen unangenehmen Anblick bekommen, deshalb werden diese hinter einer Sonnenbrille versteckt.

 

Der mumifizierte Möch Loung Pordaeng

 

Vom mumifizierten Mönch aus starteten wir zur nächsten Station: Dem Elefantenreiten.

 

Wie einst Hannibal über die Alpen kam...

Der Elefantenführer ließ uns auch mal nach vorne. Eine einmalige Erfahrung, nur die Borsten piekten ein wenig... 😉

Der Elefant auf dem Elefant. Wer hat den längeren Rüssel?

Und zum Abschied gabs noch ein Küsschen.

*schmatz*

Ja, mein Großer... hab dich auch lieb. 🙂

Wir fanden diese Tour recht schön und mein Bruder und ich sind vor Freude in die Luft gesprungen. Sah irgendwie so aus:

Luftsprung vor Freude. Meinen Bro und mich hielt nix mehr auf dem Boden. 🙂

Das wars auch leider schon wieder von dieser Tagestour. Aber ich habe noch eine kleine Zugabe für euch. Eines Abends lag ich lange wach und konnte nicht schlafen. Irgendwann hatte ich die Idee, mich auf den Roller zu setzen und noch ein wenig herumzueiern. Und euch nebenbei noch etwas vom nächtlichen Straßenverkehr auf Koh Samui zu zeigen. Und genau das habe ich dann auch getan und auf Video festgehalten…

Thailand, Teil 4

Veröffentlicht: 14. November 2010 in Joppy on tour
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Während des Urlaubs war auch noch der Geburtstag meines Bruders. Dazu haben wir uns für ihn eine kleine Überraschung einfallen lassen. Schon zum Frühstück haben wir für ihn eine Torte anfertigen lassen,

Geburtstagstorte in Thailand. Ohne Sahne (zu warm), dafür mit vieeel Zucker. Yummy.

und für den Abend hatten wir ne Pulle Sekt und ein paar Kerzen besorgt, womit wir es uns, nachdem wir noch lecker Essen waren, am Strand gemütlich gemacht hatten.

 

Zum Essen hatten mein Bruder und seine Freundin einen Red Snapper bestellt. Frisch von der Eistheke ausgesucht. Mein Fall ist das nicht, aber cool aussehen tun sie ja doch.

Red Snapper, White Snapper und King Prawns.

 

Nach dem Essen noch ein paar Cocktails Milchshakes zur Feier des Tages…

In Thailand wachsen die Orchideen ohne Ende. Somit sind auch immer genügen für die Deko vorhanden, z.B. zum Garnieren von Milchshakes.

Orangenshake. Yummy!

Später, am Strand, haben wir die Kerzen zum Windschutz im Sand eingegraben. Sah wirklich wunderschön aus, zusammen mit dem Blick auf das nächtliche Meer und dem Meeresrauschen war das wirklich sehr romantisch…

Kerzen im Sand.

… bis ein Hund kam, der offensichtlich ein Feuerwehrhund sein musste. Denn der niedliche Vierbeiner scharrte schnurstracks mit seiner Schnauze eine Kerze nach der anderen zu. Ich war erst dermaßen verblüfft, dass ich vor Staunen und Lachen total vergass, das zu Knipsen. Aber der Hund war ein wirklich anständiger und ließ sich nach seinem selbstlosen und heroischen Einsatz noch einmal fürs Protokoll ablichten.

Der Feuerwehrhund nach seinem Einsatz mit sandiger Nase

Und ganz viel später ließen wir als Highlight zu meines Bruders Ehrentag ein paar Reispapierballons steigen.

 

Einschließlich ausgeschlossen!

Veröffentlicht: 9. November 2010 in ... und ich so: hä?, höhöhö

Sind hier jetzt alle, einschließlich dem Wirt, ausgeschlossen? Oder ausschließlich die Gäste? Schließlich ist das Restaurant ja ausgeschlossen geschlossen. Einschließlich aller Ausgeschlossenen. Aber ausschließlich aller Eingeschlossenen. Aus, Schluß! Sonst Ausschluß! 😉 🙂

Neues Berufsbild…

Veröffentlicht: 9. November 2010 in höhöhö
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In diesen Tagen ist in Stuttgart viel los. Demonstrationen, Gegendemonstrationen, Läufe pro Stuttgart 21, usw…

Man mag auf dieser oder jener Seite stehen oder als neutraler Beobachter seine Meinung haben… steht jedem zu. Aber das soll hier nicht Thema in diesem Blog werden. Dennoch, das Schreiben von Paul S. an die Stadt Stuttgart hat einen gewissen Unterhaltungswert…

(Stuttgarter Zeitung vom 8. November 2010)

oder „How to eat tropical fruits“.

Auf unseren Streifzügen über Koh Samui haben wir jede Menge tropische Früchte entdeckt. Viele bekannte, wie Mangos, Dragonfruits oder Zitrusfrüchte, aber auch ein paar eher unbekannte. Davon möchte ich euch heute ein paar präsentieren. Here we go:

 

Links: Magostane, rechts: Rambutan

Im Video seht ihr mehr über die Mangostane. Die Rambutan werden geschält, entkernt und wie Litschi gegessen. Schmeckt auch so ähnlich.

 

 

Rambutan, so viel das Herz begehrt.

Die Durian.

Die Durian haben wir nicht probiert. Sie sollen beim Aufschneiden barbarisch stinken, der Geschmack dagegen soll klasse sein.

Und so wächst die Durian. Wenn man sich den relativ dünnen Ast so anschaut und wie er nach unten gezogen wird, kann man sich leicht ein Bild davon machen, was so eine Frucht in etwa wiegt.

 

So wächst die Durian. Zwingt den Ast fast zu Boden.

Die Dragonfruit oder auch Pitaya

Im Vordergund ein paar Zimtäpfel, im Hintergrund Orangen.

Die Orangen sind nicht etwa unreif, die sind wirklich so grün.

 

Gelbe und güne Mangos.

Mangos kennt man hierzulande ja auch. Allerdings ist der Geschmack ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich habe zu Hause noch nie derart saftige und süße Mangos gegessen wie in Thailand. Die Rede ist jetzt von den gelben. Die grünen Mangos sind auch in Thailand etwas arg gewöhnungsbedürftig, mir haben die nicht geschmeckt.

 

 

Die Bananblüte.

Eine Bananenblüte mit noch nicht ausgebildeten Früchten. Aus den roten Blättern werden zum Teil Salate gemacht, die innenliegenden kleinen Blüten werden später zu Bananen, wenn sie eben nicht vorher geerntet werden.

 

 

Wie diese Frucht wohl heißen mag?

Hier eine uns namentlich nicht bekannte Frucht. Aber auch dieser Frucht kam eine kleine Hauptrolle im Video zu.

 

Apropos Video, ich will euch jetzt auch nicht länger auf die Folter spannen…

 

Aber wir haben ja nicht nur Früchte entdeckt… also möchte ich euch auch ein kleines bisschen in die Pflanzen- und Tierwelt entführen. Da mir zu den meisten Pflanzen aber die Namen nicht bekannt sind, präsentiere ich euch die Bilder weitestgehend ohne Text. Sollte jemandem von Euch ein paar Pflanzen bekannt sein, bin ich natürlich über entsprechende hilfreiche Hinweise sehr dankbar.

 

 

Hier noch einmal eine junge Bananenstaude in voller Pracht. Was würde ich darum geben, wenn meine Zuhause auch einmal so gedeihen würde...

 

Eine witzige Blüte. Der gelbe Stempel steht ca. 1 cm aus der eigentlichen Blüte hervor. Quasi eine Blüte in der Blüte.

Eine Fächerpalme. Ein interessantes Gewächs.

 

Und zum Schluß nehme ich euch noch mit auf eine kleine Reise in die Tierwelt.

 

Hier ein noch relativ kleiner Gecko. Besonderheit ist hier der gezackte Schwanz.

Lustig an dieser Raupe, die langen Fühler und der struppige "Pelz". Streicheln sollte man sie jedoch nicht, diese Raupe ist giftig.

Wasserbüffelmännlein bei der Nahrungsbeschaffung...

... und das Wasserbüffelweiblein zuhause beim Babysitten.

Riesenexemplar von Gecko. Größer als die Hand und ein wunderschönes Muster.

Abends in einer Bar an der Decke: 3 große Geckos. Schön, wie die Augen das Blitzlicht reflektieren. Zombie-Geckos... *gg*

Ein Tausendfüssler, der eigentlich ein Zweitausendfüssler ist. Stellt euch nur mal vor, wie lange der braucht, bis er alle Schuhe angezogen und geschnürt hat... *gg*

Ein Riesenexemplar einer Golden Apple Snail. Ein wunderschönes Tier.

 

Und zum Abschluß noch eine etwas neugierige und verspielte Siamkatze:

 

Eine Siamkatze. Hier blickt sie noch relativ gelangweilt drein...

... und im nächsten Moment entdeckt sie die Handschlaufe der Cam. Gotcha!

 

Das wars für heute. Weiter geht es in wenigen Tagen mit einem weiteren Ausflug und ein paar Sehenswürdigkeiten.

Eisbär-Hiddink-Mega-Mix

Veröffentlicht: 6. November 2010 in Verschiedenes
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Heute abend mal wieder unterwegs gewesen. In Esslingen, im Eisbär (unserer hoffentlich zukünftigen Dart-Heimkneipe). Ein paar Pfeile geworfen, heute mehr schlecht als recht, eine namhafte Brauerei unterstützt (klingt genauso wie der Kurzname von Beckham) und dazu mit feiner Metalmukke zugedröhnt worden. Und trotzdem zeitig und relativ nüchtern daheim. Man wird es mir nicht glauben, aber ich bin von Guus Hiddink heimgefahren worden. Klingt komisch? Ist auch nicht so. Zumindest war es ein Guus Hiddink-Lookalike. Würde sich der Busfahrer an eine Fussballplatz-Seitenlinie stellen, nen holländischen Akzent auflegen und die türkische Nationalmannschaft betreuen, könnte der echte Guus Hiddink direkt mal ein paar Wochen Urlaub machen und es würde niemandem auffallen… *gg*

Und auf dem Heimweg hat mir mein MP3-Player per Zufallswiedergabe einen feinen Querbeet-Mix zusammengestellt.

Den Anfang machte

 

gefolgt von

(„Mehr Licht“ auf dem nächtlichen Nachhauseweg ist schon ein bisschen cool *gg*)

 

Das Ende des Mega-Mixes machte dann

Ein buntes Durcheinander zwar, aber dennoch absolut hörtauglich. Zumindest für meinen Geschmack.

Auf einem Trip über die Route 4169, der Hauptstraße auf Koh Samui, die einmal rund um die Insel führt, kamen wir beim „Mumifizierten Mönch“ vorbei (mehr dazu im nächsten Teil). Dort war unter anderem diese unterhaltsame Installation, an der wir uns direkt selbst versucht haben (Immer diese Touris… *gg*). Wie auch immer, das Ergebnis seht ihr im Video.

Wie im Video bereits erwähnt, waren wir zwischendurch auch mal auf einem kleinen Ausflug. Zu diesem Zweck mieteten wir uns zwei Motorroller an (125 ccm, kein Führerschein notwendig) und machten eine kleine Tagestour auf eigene Faust rund um die schöne Insel…

 

Blick über eine Wohnanlage und das Meer. Im Hintergrund: Koh Pangan

Koh Samui wird auch „Insel der Kokosnüsse“ genannt. Kokosplantagen überall.

Der Flughafen auf Koh Samui

Einfach ein gigantischer Ausblick. Das offene, weite Meer. So still und friedlich.

Die "Ringstraße" ist die Hauptstraße, die einmal rings um die Insel führt.

Einer von vielen chinesischen Tempeln. Koh Samui wurde ursprünglich von Chinesen besiedelt, bis sie dann vertrieben wurden.

Das war es mit dem zweiten Teil. In den nächsten Teilen zeige ich euch noch viel mehr, unter anderem ein paar witzige und kuriose Fundstücke, ein paar Fotos vom Strand und wie man exotisches Obst fachgerecht zerlegt und verspeist. Seid gespannt, bleibt dran und kommentiert fleißig… 😉 🙂

Bis bald!

Still to be continued…